In Arbeit: Haffdeich, Schöpfwerk



Zur Zeit gibt es keine aktuellen Meldungen zum Bauabschnitt „Stöpe”.


Stöpe

  • Mittwoch, 16. März 2016 10:24 Uhr
  • Von Die Redaktion
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Ansicht der aktuellen Stöpe

Bei der vorhandenen Stöpe handelt es sich um ein flach gegründetes Stahlbetonbauwerk. Das Bauwerk lässt sich in die 1954 errichtete Straßenstöpe und die 1965 gebaute Eisenbahnstöpe aufteilen. Die Stöpentore befinden sich in einem nicht ausreichenden bzw. ungenügenden Bauzustand und das Bauwerk kann eine eventuelle Erhöhung der Lasten durch ein Bauwerkserhöhung nicht tragen.

Die Stöpenanlage ist ein Bestandsteil des Deichkörpers und gewährleistet die 1. und 2. Deichsicherheit (Stemmtore und Dammbalkenverschlüsse).

Der neg Niebüll GmbH ermöglicht die Stöpe den Transport der Passagiere direkt auf die Mole. Dadurch ist die zurückzulegende Strecke zu den Fähranlegestellen so kurz wie möglich und dadurch für die neg sehr komfortabel und wirtschaftlich. Darüber hinaus wird die Stöpe zusätzlich zur „Fährhafenstraße“ als zweite Zuwegung zur Mole benutzt.

Es wird keine Schädigungen an den bestehenden, benachbarten Gebäuden durch den Bauvorgang geben.

Für die Gemeinde Dagebüll ist die Stöpe ein Tor zu den Inseln. Sie dient den touristischen Zielen und bildet eine Verbindung zwischen der Gemeinde Dagebüll und den Badestränden, der Nordsee und der Mole.

In Rahmen der Deichverstärkung müssen die Stützwände vor und hinter der Stöpe (Flügelwände) länger werden. Die Erhöhung der Deichkrone zieht die Notwendigkeit nach sich, das gesamte Bauwerk auch höher zu gestalten. Dieses erfordert zudem, dass das Bauwerk und die Stemmtore den heutigen Normen angepasst wird.

Wir sorgen für eine möglichst kurze Unterbrechung des Bahnverkehrs und damit verbundene betriebliche Behinderungen.

Die Stöpe befindet sich hierbei in der Achse des zu verstärkenden Deiches und stellt das eigentliche Durchfahrtsbauwerk durch den Deich dar. Bei Sturmflutereignissen werden durch das Verschließen der Stöpe die bestehenden Verkehrswege (Schiene / Straße) temporär unterbrochen, wobei in diesem Fall die anstehenden Wasserdruckkräfte über die Verschlusseinrichtungen des Bauwerkes in den Baugrund abgetragen werden.

Die neue Stöpenwände werden auf der gleichen Lage hergestellt wir im Bestand, wobei diese Länger werden als im Bestand. Die Durchfahrtsbreite der Eisenbahnstöpe wird auf 5,00 m verbreitert und die Durchfahrtsbreite der Straßenstöpe beträgt ca. 7,00 m.

Wir sichern eine möglichst kurze und die Umgebung nicht belastende Durchführung der Bauarbeiten zu.

Die Bauzeit für den Rück- und Neubau der Stöpenanlage als auch für die Wiederherrichtung der Verkehrswege und Anfüllung des neuen Deichkörpers beträgt voraussichtlich 12 Wochen. Dabei ist mit einer Sperrzeit für den Eisenbahnverkehr von ca. 10 Wochen zu rechnen.

Durch die Sperrung sind die Verkehrsbeziehungen zwischen der Landseite und dem seeseitigen Fährhafen durch die Stöpe unterbunden. Der Bahnverkehr endet während der Stöpensperrung am Bahnhof „Dagebüll Hafen“. Der Bahnhof befindet sich etwa 100 m vor der Stöpe und etwa 250 m vor dem außendeichs liegenden Bahnhof „Dagebüll-Mole“.

Wir errichten ein qualitativ hochwertiges Stöpenbauwerk beim besten Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Berücksichtigung der zuvor genannten Punkte.

Für den nicht motorisierten Individualverkehr, wie Bahnreisende, Fußgänger, Fahrradfahrer sowie für Sonderfahrzeuge wie z. B. Kleinbusse zum Personentransport mit Sondergenehmigung und Notfallfahrzeuge, wird nördlich des Baufeldes der Stöpe ein Bypass im Deich hergestellt. Der motorisierte Individualverkehr wird über die Fährhafenstraße im Norden der Gesamtmaßnahme dem Fährhafen zugeführt.

Hier befindet sich der Bauabschnitt

Maßnahmen 2017

  • Baubeginn 15.04.2017
  • Bauzeit 14 Wochen
  • Stöpe wird für ca. 10 Wochen für Bahn- und Straßenverkehr gesperrt (von ca. Anfang Mai bis Mitte Juli)
  • Öffnung der Stöpe für den Zugverkehr vor den Sommerferien
  • Vor Stöpen-Sperrung wird die Bahnsteigverlängerung des Bahnhofes Dagebüll Hafen (ca. 200m vor der Stöpe, landseitig)fertiggestellt sein, sodass dieser Bahnhof benutzt werden kann.

Weitere Bauabschnitte